
Auf Holzsubstraten lassen sich neben Austernpilzen auch andere holzzersetzende Pilzarten züchten – beispielsweise Kräuterseitlinge, Shiitake, Samtfußrüblinge (Enoki), Reishi oder Igelstachelbart. Jede Pilzart benötigt dabei spezielle Bedingungen für die verschiedenen Wachstumsphasen.
Bringe die benötigte Menge Wasser zum Kochen. Das fertige Substrat sollte einen Wassergehalt von ca. 55–65 % aufweisen. Da Pellets meist mit einer Holzfeuchte von ca. 7 % hergestellt werden, liegst du mit dem Gewichtsverhältnis Pellets : Wasser = 1 : 2 (also 0,5 kg Pellets auf 1 l Wasser) in der Regel richtig.
Fülle die Pellets bereits in die Kunststoffbeutel, während das Wasser erhitzt wird. Befülle die Beutel dabei nur zu einem Viertel bis einem Drittel – die Pellets dehnen sich durch die Wasseraufnahme aus und du benötigst zusätzlich Platz zum Durchmischen von Substrat und Brut.
Trage unbedingt Schutzhandschuhe und langärmlige Kleidung. Gieße das kochende Wasser vorsichtig über die Pellets in den Beutel und achte darauf, dass du möglichst alle Pellets mit dem heißen Wasser bedeckst.
Der Großteil der Pellets verwandelt sich durch die Wasseraufnahme bereits in Sägespäne. Knete die verbliebenen ganzen Pellets von außen in das Substrat ein, bis sich alle aufgelöst haben. Halte dabei die Beutelöffnung mit einer Hand verschlossen.
Lass das Substrat auf unter 38 °C abkühlen, bevor du es beimpfst. Falte dazu die Beutelöffnung nach innen und klemme sie zwischen Tisch und Beutelinhalt ein – so kühlt das Substrat ab, ohne dass Kontaminationen aus der Luft eindringen. Das Abkühlen dauert in der Regel ca. einen Tag.
Breche die Pilzbrut durch Schütteln oder Kneten des geschlossenen Brutbeutels in einzelne Körner auf. Öffne die Substratbeutel erst direkt vor dem Beimpfen und gib pro Beutel ca. 10 % des Substratgewichts an Pilzbrut hinzu – also etwa 200 g Brut auf 2 kg Substrat.
Verschließe die Beutel nach dem Beimpfen knapp unter dem oberen Rand fest mit Kabelbindern, Schnur, Klemmen oder einem Impulsschweißgerät.
Schüttele und knete den verschlossenen Beutel kräftig, bis du die Pilzbrut gleichmäßig im Substrat verteilt hast.
Stich bei Kunststoffsäcken ohne Filter sofort nach dem Durchmischen mit einem Nagel Löcher ein, oder schneide mit einem Messer mehrere ca. 2 cm große Kreuze hinein. Säcke mit Filter öffnest du erst nach dem vollständigen Durchwachsen des Substrats (ca. 2–3 Wochen bei 20 °C) auf dieselbe Weise.
Stelle die Säcke an einen kühlen, schattigen und feuchten Platz. Bei trockenerer Umgebung besprühst du die Löcher täglich 1–2-mal mit Wasser.
Weitere Pilzzucht-Methoden kannst du in unseren Workshops lernen.
Mo – Do: 8:00 – 17:00 Uhr, Fr: 8:00 – 13:00 Uhr
Hofladen (Selbstbedienung):
Täglich von 7:00 – 19:00 Uhr
Edt 4, 5205 Schleedorf, Österreich
We use cookies to improve your experience on our site. By using our site, you consent to cookies.
Manage your cookie preferences below:
Essential cookies enable basic functions and are necessary for the proper function of the website.
These cookies are needed for adding comments on this website.
These cookies are used for managing login functionality on this website.
Statistics cookies collect information anonymously. This information helps us understand how visitors use our website.
Google Analytics is a powerful tool that tracks and analyzes website traffic for informed marketing decisions.
Service URL: policies.google.com (opens in a new window)

